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Buchveröffentlichungen

Vladimir Nabokov - Bibliographie des Gesamtwerks (Reinbek: Rowohlt, 1963, 1964 - unverkäuflicher Druck "für die Freunde Vladimir Nabokovs und des Rowohlt Verlags")

Ein Medium kommt auf die Welt (Hamburg: Wegner, 1970)

Der Streit um die Intelligenz (München: Hanser, 1975)

Ich möchte lieber nicht, sagte Bartleby - Gedichte (Berlin: Rotbuch, 1978)

Unsere erste Natur (München: Kösel, 1979)

Der Mythos der Gleichheit (München: Piper, 1980)

Die Vernunft der Gefühle (München: Piper, 1981)

Hühner (Reinbek: Rowohlt, 1983)

Wenn wir schlafen und träumen (München: Kösel, 1984) Schlafen und träumen (Berlin: Ullstein, 1986)

Redens Arten (Zürich: Haffmans, 1986; München: Heyne, 1993)

So kommt der Mensch zur Sprache (Zürich: Haffmans, 1986; München: Heyne, 1993 - noch im Buchhandel)

Tiefenschwindel (Reinbek: Rowohlt, 1986; Reinbek: Rowohlt Taschenbuch, 1990)

Experimente des Lebens (Zürich: Haffmans, 1989; München: Heyne, 1993)

Die Elektrifizierung der Sprache (Zürich: Haffmans, 1991; München: Heyne, 1997)

"Nabokov's Lepidoptera", in Les papillons de Nabokov, Litterae zoologicae, vol. 1 (Lausanne: Musée cantonal de Zoologie, 1993)

A Guide to Nabokov's Butterflies and Moths (Hamburg: Selbstverlag, 1996/1998)

Deutsch und anders - Die Sprache im Modernisierungsfieber (Reinbek: Rowohlt, 1997; Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1998 ff.)

Neue Rechtschreibung in der ZEIT (ZEITdokument, Hamburg: Zeitverlag, Juli 1999, 2000)

Die Bibliothek der Zukunft - Text und Schrift in den Zeiten des Internet (Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag, 2000; revidierte und aktualisierte Ausgabe München: Ullstein, August 2001)

A Guide to Nabokov's Butterflies and Moths 2001 (Hamburg: Selbstverlag, Juli 2001/Januar 2003)

Nabokovs Berlin (Berlin: Nicolaische Verlagsbuchhandlung, August 2001)

Sprache in Zeiten ihrer Unverbesserlichkeit (Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag, April 2005)

Nabokov reist im Traum in das Innere Asiens (Reinbek: Rowohlt, Februar 2006)

Die Wortlupe (Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag, März 2006)

Durch Wüsten und Kriege - Eine Expedition ins Innere Asiens mit Vladimir Nabokov und wagemutigen Forschern des 19. Jahrhundert (Taschenbuchausgabe von Nabokov reist im Traum in das Innere Asiens, 2006). rororo Nr. 24679, Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2007

Wirbelsturm Lolita - Auskünfte zu einem epochalen Roman (Reinbek: Rowohlt Verlag, 1. September 2008, ISBN 978-3-498-07666-5. Ca. 200 Seiten, 19,90 Euro.

Vladimir Nabokovs Lolita war 1958 in Amerika und später auf der ganzen Welt ein Skandalerfolg, der den Skandal schuldig blieb. Seitdem ist der Roman zu einem modernen Klassiker avanciert, ohne etwas von seiner Frische zu verlieren. Dieses Buch bietet nicht die tausendste Lolita-Interpretation, leitet nicht noch einmal die eine Literatur aus der anderen ab, wartet nicht mit Phantasien über eine Phantasiegestalt auf. Vielmehr betrachtet es den Roman in seinen Beziehungen zur realen Welt: der Welt, aus der er kam, und die, in die er hineinwirkte. Es schildert den hindernisreichen Weg zu seiner Akzeptanz. Es fragt, mit welchem Recht Lolita als Liebesroman gilt. Es diskutiert die Moralfrage, die Lolita von Anfang an begleitet hat. Es verfolgt den Schimpansen im Pariser Zoo, dessen Zeichnungen von seinem Käfig Nabokov den schöpferischen Funken lieferten. Es fragt, was der Name Lolita mit der Dämonin Lilith und mit Charlie Chaplins zweiter Ehefrau Lillita zu tun hatte. Es skizziert das Schicksal einer wahren Lolita, der zwölfjährigen Sally Horner. Es vollzieht Humberts zwei Reisen mit seiner Gefangenen Lolita quer durch Amerika nach und identifiziert zum ersten Mal alle ihre Stationen. Es liefert den Zeitplan, der der Handlung zugrunde liegt. Es erzählt die Geschichte der deutschen Übersetzung. Es drückt sich auch nicht um eine Diskussion von Humberts fataler Leidenschaft für das zwölfjährige Mädchen, die er trotz all seiner Wortgewandtheit kein einziges Mal beim Namen nennt: Pädophilie.

 

 

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